Flötenuhren sind das Spezialgebiet unserer Manufaktur. 1984 begann Matthias Naeschke mit dem Bau einer Kleinserie von Tisch-Flötenuhren als erstes Produkt aus unserem Atelier. Die Tisch-Flötenuhren sind heute immer noch ein fester Bestandteil unserer Kollektion.

Vollständig verglaste Gehäuse ermöglichen den freien Einblick in die komplexe Mechanik, welche eine einmalige Mischung aus klassischem Uhrmacherhandwerk und Orgelbau darstellt. Auf engstem Raum findet in einer Tisch-Flötenuhr - neben einem mechanischen Uhrwerk - eine komplette Orgel ihren Platz. Dies ähnelt im Grundaufbau dem, was in Kirchen ganze Emporen füllt.

Ungewöhnlicher Zeitmesser mit Orgelpfeifen

Orgelpfeifen aus Zinn oder Holz im Prospekt (Frontseite) einer Tisch-Flötenuhr lassen schon auf den ersten Blick erkennen, dass es sich hierbei um einen sehr ungewöhnlichen Zeitmesser handelt. Zur vollen Stunde schlägt die Tisch-Flötenuhr zunächst auf eine Glocke und löst dann das Orgellaufwerk aus. Ein kleiner Exzenter pumpt mittels Pleuelstange Luft in den Blasebalg. Die Musikwalze wird angetrieben und von der Klaviatur abgetastet. Zarte Töne entstehen und erfüllen den Raum mit Harmonie und Lebensfreude. 17 oder 26 Tonstufen bieten vielfältige Möglichkeiten, Musik zu arrangieren.