Kleine Flötenstanduhr mit 17 Tonstufen im Stil der englischen “Grandfather clocks”Diese im Stil der englischen “Grandfather clocks” entworfene Standuhr gibt sich nicht sofort als Flötenuhr zu erkennen. Vielmehr ist man erstaunt, wenn nach dem üblichen Stundenschlag auf die Glocke plötzlich aus dem Inneren der Uhr zarte Musik ertönt. Unter dem Kopf des wunderbar verarbeiteten Gehäuses steckt auf engstem Raum eine kleine Orgel, die von einem soliden Antriebswerk mit Gewichtsaufzug angetrieben wird.
Der Magazinbalg und der Schöpfbalg sind stehend ausgeführt, die Windlade, die Pfeifen und die Spielwalze inklusive Klaviatur liegen auf einem Gestell über dem Antriebswerk der Musik und dem eigentlichen Uhrwerk. Der überwiegende Teil des Orgelwerkes wird in feinster Schreinerarbeit ausgeführt. Jahrelange Lagerungsphasen der einzelnen Komponenten vor der Fertigstellung einer Flötenuhr sind unumgänglich. Das Wissen um den Umgang mit den verschiedensten Holzarten und deren Einsatzgebiet im Flötenuhrbau ist eine Wissenschaft für sich. In der kleinen Uhrenmanufaktur Matthias Naeschke kümmert sich seit vielen Jahren eine eigens dafür ausgebildete Schreinerin um diesen speziellen Bereich.
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