Große Flötenstanduhr mit 26 Tonstufen - Prunkstück der Musikuhren-KollektionDiese Flötenuhr bildet das Prunkstück der Großuhren-Kollektion des Flötenuhren-Herstellers Matthias Naeschke. Sie wirkt durch die Anordnung der Zinnpfeifen in drei Feldern fast wie eine verkleinerte richtige Hausorgel. Der Tonumfang von 26 Tonstufen erzeugt ein großes Klangvolumen und eröffnet dem Walzenzeichner die Möglichkeit, auf ein erweitertes Musikrepertoire zurückzugreifen. Die Klaviatur ist bei dieser Uhr komplett aus Metall gefertigt. Die Spielwalze wird in einem massiven Metallkäfig aus Messingplatinen und runden Stahlstreben gelagert. Das Flötenlaufwerk befindet sich zusammen mit dem Uhrwerk unterhalb der Walzenkonstruktion auf einem Eichengestell. Schöpfbalg und Magazinbalg liegen unter dem Dach der Uhr.
Das Uhrwerk der großen Flötenstanduhr ist besonders hochwertig ausgeführt. Fast zu schade, um es hinter dem Emailblatt mit den prächtigen Zeigern zu verstecken. Es kann nur durch einen Blick in eine der Seitentüren betrachtet werden. Hochglanzpolierte Räder stehen im Einklang mit gehärteten, ebenfalls hochglanzpolierten Trieben. Das Gestell bilden massive, in Form und Vollendung wunderschön gearbeitete, Platinen und Pfeiler. Eine auf Wunsch eingebaute Zusatzfunktion ist ein spezieller Mechanismus mit Programmierscheibe, der die Spielzeit der Uhr regelt. Über 48 bewegliche Stifte kann auf einer, um die Zeigermitte rotierenden Scheibe halbstündlich die Auslösung des Orgelwerkes geregelt werden. So etwas gab es bei Flötenuhren nie zuvor. Schlägt und spielt die Flötenuhr nicht, so ist nur das beruhigende Ticken des Sekundenpendels leise aus dem Gehäuse zu vernehmen.
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