NT 10

Monatsläufer mit maritimer Anmutung

Der klassische, mundgeblasene Glassturz, auch Glasdom genannt, findet heute gerne Verwendung bei Sammlern und Museen, um besonders feine und wertvolle Gegenstände stilvoll und von allen Seiten sichtbar zu präsentieren. Uns hat es besonders gereizt, die alte Handwerkskunst des Glasblasens mit unserer Art der handwerklichen Uhrmacherei zu kombinieren und in die heutige Zeit zu transportieren.

Herausgekommen ist die Skelettuhr NT 10, bereits das zweite Uhrenmodell in unserer Kollektion mit Glasdom. Bei der Gestaltung des Gehäusesockels haben wir uns von Schiffsböden und Schiffsrümpfen inspirieren lassen. Eine 6 mm starke, polierte und vergoldete Messingplatte mit Durchbrüchen und vier Justierschrauben zum Niveauausgleich bildet die Basis. Darauf sitzt der Sockel aus fein gemasertem Sapeli-Edelholz. Mit seinem konkaven Profil erinnert er an den Rumpf eines Schiffes. Umlaufende, dünne Streifen aus Ahorn unterstreichen zudem die maritime Anmutung.

Feinste Veredelungen garantieren glanzvollen Auftritt

In das Farbspektrum der Hölzer fügen sich sowohl das strahlende Gelbgold als auch die silbernen Akzente des Uhrwerkes harmonisch ein. Es ruht auf vier klassischen Säulen über der hölzernen Basis und zeigt die Zeit auf einem Ziffernring aus handgraviertem Sterlingsilber an. Sämtliche Räder im Kraftfluss sind entweder in Präzisionskugellagern oder in Rubin gelagert.

Außergewöhnlich bei dieser Größe einer Skelettuhr ist die Laufdauer von einem Monat. Die Kraft für diese lange Laufzeit des Werkes liefert ein, im Holzsockel eingelassenes, Federhaus. Es überträgt seine Energie über ein sehr flexibles, nur 1 mm starkes Edelstahlseil auf eine Schnecke. Diese hat durch ihre genau berechnete Form die Aufgabe, die nachlassenden Federkräfte und die daraus resultierenden Drehmomentunterschiede zwischen Vollaufzug und Ablauf der Uhr auszugleichen.

Taktgeber der Tischuhr NT 10 ist unser bewährtes Halbsekunden-Kompensationspendel mit Regulierung über der Pendellinse. Durch die Monatslaufdauer benötigt diese Uhr nur wenig Zuwendung. Ihre Transparenz erzeugt wohltuende Leichtigkeit. Die durch und durch einsehbare, faszinierende Mechanik zieht alle Blicke auf sich. Sie vollendet bestehendes Wohnambiente und ist gleichzeitig funktionelles Accessoire.


Uhrwerk

  • Matthias Naeschke Kaliber 10
  • Laufdauer: 31 Tage
  • Antrieb: Federhaus und Schnecke
  • Skelett-Platinen aus 4 mm starkem Hartmessing mit 3 Pfeilern
  • Alle Messingteile vergoldet
  • Triebe und Wellen gehärtet und poliert
  • Hemmung: Ruhender Naeschke „Drops“-Ankergang mit runden Rubinpaletten
  • Gangregler: 5-Stab-Kompensationspendel mit Pendellinse aus Messing
  • Schlagzahl: 120 / Minute
  • 7 Rubinlager, 4 nichtrostende Präzisionskugellager

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  • Ziffernring aus massivem 925/000 Silber mit Handgravuren
  • Römische Ziffern
  • Gebläute Stahlzeiger
  • Vergoldete Lunette
  • Optional: Arabische statt römischer Ziffern

Gehäuse

  • Sockel: Vergoldetes Messing mit Sapeli Holz, Einlagen aus Ahorn sowie Hochglanz-Klarlack
  • Mundgeblasener Glassturz
  • 4 massive, mehrteilige Säulen zur Werkbefestigung
  • Justierschrauben zum Niveauausgleich an allen 4 Sockelecken

Maße

  • Höhe x Breite x Tiefe: 50 x 32 x 25 cm

Varianten

Wir bieten umfangreiche Möglichkeiten einer Individualisierung an. Die Uhrwerke können in Gelbgold, Rhodium oder Roségold veredelt werden. Bei den Gehäusesockeln kann je nach Modell aus verschiedenen Hölzern, Steinen oder Metall ausgewählt werden.

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