NT 12

Grenzenloses Kraftpaket mit langem Atem

Die Tischuhr NT 12 ist der Beweis, dass die mechanische Uhrmacherei fast keine Grenzen kennt. Unser Anspruch ist es seit jeher, immer neue Gedanken in die Uhrmacherei einfließen zu lassen. So entstehen luxuriöse und besondere Zeitmesser, die bei Fachleuten und Uhrenliebhabern für Begeisterung sorgen - die Tischuhr NT 12 bildet da keine Ausnahme.

Das Uhrwerk ist ein richtiges Kraftpaket. Hier ziehen zwei Federhäuser mit annähernd 20 Kilogramm an einem hochbelastbaren Edelstahlseil von nur 1 mm Durchmesser. Damit wird die gesamte Antriebsenergie auf die Schecke und damit auf das Räderwerk übertragen. Eine herkömmliche Kette würde dieser enormen Belastung nicht standhalten und nach kurzer Zeit reißen.

Aber warum benötigt die NT 12 so viel mehr Energie als herkömmliche Federzug-Uhrwerke? Das liegt an der beachtlichen Laufdauer von einem Jahr. Das Räderwerk und das gesamte Gestell dieser Uhr wurden speziell für diese Kräfte dimensioniert. Auch die Pfeiler, welche die Platinen miteinander verbinden, sind so positioniert, dass es zu keinerlei Verwindungen kommen kann.

Schön finissierte Mechanik

Die Platinen aus 4 mm starkem Messing machen aufgrund ihrer gezielten Skelettierung sehr viel von der schön finissierten Mechanik sichtbar. Vier solide Säulen bilden das Podest, auf dem das Uhrwerk ruht. Von den beiden integrierten Federhäusern ist nur eines sichtbar. Es sitzt - getrennt vom eigentlichen Räderwerk - unten mittig zwischen den Säulen. Das andere steckt verborgen im Sockel der Uhr.

Neben der Zeitanzeige auf einem Sterlingsilber-Zifferblatt verfügt die NT 12 darüber hinaus über eine getrennt angeordnete Gangreserve-Anzeige. Da sämtliche Teile in dieser Uhr etwas größer dimensioniert sind, steht auch der Aufzugschlüssel hier in nichts nach. Er wurde von uns so geformt, dass er ein richtiger Handschmeichler ist. Damit man den Aufzugschlüssel auch nach Ablauf der 365 Tage gleich griffbereit hat, wurde ihm im Holzsockel des Gehäuses eine eigene Schublade zugedacht. Eigentlich schade, dass diese prachtvolle Uhr wahrlich wenig Zuwendung benötigt.


Uhrwerk

  • Matthias Naeschke Kaliber 12
  • Laufdauer: 365 Tage
  • Antrieb: Federzugwerk mit Doppelfederhaus und Schnecke
  • Platinen aus 4 mm starkem Hartmessing mit 5 Pfeilern
  • Alle Messingteile geschliffen oder poliert und vergoldet bzw. versilbert
  • Triebe und Wellen gehärtet und poliert
  • Hemmung: Ruhender Naeschke „Drops“-Gang mit runden Rubinpaletten
  • Gangregler: 5-Stab-Kompensationspendel mit Pendellinse aus Messing
  • Schlagzahl: Frequenz 108 Schläge pro Minute
  • 6 Rubinlager
  • 8 rostfreie Präzisionskugellager

Anzeige

  • Ziffernring aus Sterlingsilber mit Handgravuren
  • Handrändrierte Lunette
  • Prachtzeiger aus Stahl gebläut
  • Anzeige der Gangreserve auf einem getrennten Zifferblatt-Segment

Gehäuse

  • Sockel aus Kirschbaum in „Naeschke-Dunkel“ mit Hochglanzlack
  • Natürliche Holzstruktur im Lack immer noch sichtbar
  • Einstellschrauben zum Niveauausgleich an allen 4 Ecken des Gehäusesockels
  • Mehrteiliger Glassturz mit 5 facettierten Gläsern und Fronttür
  • Schublade zur Aufbewahrung des Aufzugschlüssels
  • Verschiedene Materialien für den Gehäusesockel möglich

Maße

  • Höhe x Breite x Tiefe: 63 x 42 x 32 cm

Varianten

Wir bieten umfangreiche Möglichkeiten einer Individualisierung an. Die Uhrwerke können in Gelbgold, Rhodium oder Roségold veredelt werden. Bei den Gehäusesockeln kann je nach Modell aus verschiedenen Hölzern, Steinen oder Metall ausgewählt werden.