NT 8

Unsere Manufaktur bekennt Farbe

Strahlende, roségoldene Akzente setzt die Tischuhr NT 8 in Form eines klassischen Wochenläufers. Sie sticht dem Betrachter nicht nur durch ihre außergewöhnliche Farbe ins Auge, sondern vor allem auch aufgrund zahlreicher technischer und handwerklicher Finessen. Hier sind besonders die geringe Laufweite der Räder zwischen den Platinen von gerade einmal 21 mm hervorzuheben.

Damit zählt die NT 8 zu den flachsten Skelettuhren überhaupt. Möglich wurde dies durch eine geniale dreiteilige Federhauskonstruktion, bei der eine sehr schmale Zugfeder direkt in einem Ausschnitt des großen Antriebsrades läuft. Betrachtet man das Uhrwerk von der Seite, so könnte man meinen, es kommt gänzlich ohne Federhaus aus.

Feinste Mechanik erstrahlt in Roségold

Die Hemmung des Uhrwerkes dominiert mit dem Naeschke-typischen großen Gangrad und den kreisrunden Rubinpaletten den oberen Teil des Uhrwerkes. Zarte, von Hand gesägte und gebläute Zeiger gleiten über einen mit feinsten Handgravuren versehenen Ziffernring aus Sterlingsilber. Zwei Präzisionskugellager sowie vier große Rubinlagersteine am übrigen Räderwerk dienen der optimalen Kraftübertragung und Reibungsverminderung. Ein 5-Stab-Kompensationspendel schwingt, schön zu sehen, hinter dem Uhrwerk und gibt in Halbsekundenschritten den Takt an. Als galvanischer Überzug kommt bei dieser Tischuhr Roségold zum Einsatz. Dieser Farbton harmoniert perfekt mit dem Silber von Zifferblatt und Säulen.

Gelungene Komposition von Form und Material

Beim Gehäusedesign setzen wir auf klassische Verfahren und das handwerkliche Können in Form eines mundgeblasenen Glassturzes, der eigens für diese Uhr in einer renommierten Glashütte angefertigt wird. Dieser schützt das Uhrwerk nicht nur vor Staub und Umwelteinflüssen, sondern unterstützt gleichermaßen die filigrane Anmutung dieses edlen Zeitmessers.

Der außergewöhnlich geformte Sockel der Tischuhr NT 8 besteht aus Nussbaumholz, versehen mit silbernen Metallintarsien. Die Farbe des Nussbaumholzes wird hierbei nicht durch Beizen verändert. Vielmehr wird ein farbloser, auf Hochglanz polierter Lack zum Schutz des Holzes aufgetragen. Die natürliche Farbe des Holzes kommt dadurch noch besser zur Geltung und bildet eine sehr gelungene Einheit mit dem Roségold des Uhrwerkes. In einer kleinen Schublade im Sockel ist der Aufzugschlüssel gut aufgehoben und sofort griffbereit, wenn der spätere Besitzer das wöchentliche Ritual des Aufziehens ausführt.


Uhrwerk

  • Matthias Naeschke Kaliber 8
  • Laufdauer: 8 Tage
  • Antrieb: Federzugwerk
  • Skelett-Platinen aus 4 mm starkem Hartmessing mit 3 Pfeilern
  • Alle Messingteile (mit Ausnahme der versilberten Säulen) vergoldet mit Roségold
  • Triebe und Wellen gehärtet und poliert
  • Hemmung: Ruhender Naeschke „Drops“-Ankergang mit runden Rubinpaletten
  • Gangregler: 5-Stab-Kompensationspendel mit Pendellinse aus Messing
  • Schlagzahl: 120 / Minute
  • 5 Rubinlager, 2 nichtrostende Präzisionskugellager

Anzeige

  • Ziffernring aus massivem 925/000 Silber mit Handgravuren
  • Römische Ziffern
  • Gebläute Stahlzeiger
  • Rosé vergoldete Lunette
  • Optional: Arabische statt römischer Ziffern

Gehäuse

  • Sockel: Nussbaumholz mit Metalleinlagen und Hochglanz-Klarlack
  • Schlüsselfach in der Sockelfront
  • Mundgeblasener Glassturz
  • 2 massive, mehrteilige Säulen zur Werkbefestigung
  • Justierschrauben zum Niveauausgleich an allen 4 Sockelecken

Maße

  • Höhe x Breite x Tiefe: 45 x 32 x 25 cm

Varianten

Wir bieten umfangreiche Möglichkeiten einer Individualisierung an. Die Uhrwerke können in Gelbgold, Rhodium oder Roségold veredelt werden. Bei den Gehäusesockeln kann je nach Modell aus verschiedenen Hölzern, Steinen oder Metall ausgewählt werden.