Uhren-Lexikon L

  • Labium

    Das Labium ist die Kante oberhalb des Kernspaltes einer Orgelpfeife. Hier auftreffende Luftströme werden vom Labium abgelenkt und bringen die Luftsäule im Inneren der Pfeife zum Schwingen. Der Ton entsteht.

  • Lager

    Lager in mechanischen Uhrwerken können vielfältige Formen haben. Neben Messinglagern werden Rubinlager und Kugellager eingesetzt. Jede Lagerart wird danach ausgewählt, welche Belastungen sie aushalten muss und welche die geringsten Reibungsverluste verursacht.

  • Langläufer

    Als Langläufer werden Uhren bezeichnet, deren Werke eine ungewöhnlich lange Gangdauer besitzen. Jahresläufer wie die Matthias Naeschke Standuhr NL 126 sind solche Langläufer, um nur ein Beispiel aus der Kollektion der Haigerlocher Wohnraumuhren-Manufaktur zu nennen.

  • Laufdauer (Gangdauer)

    Die Gangdauer wird auch Laufdauer genannt. Sie bezeichnet die Zeitspanne vom Aufzug einer mechanischen Uhr bis zum erneuten Vollaufzug nach deren Ablauf.

  • Laufweite

    Die Laufweite ist der Abstand von einer Platine des Räderwerkes zur anderen. Also der Abstand der Platinen zueinander, innerhalb dessen alle Zahnräder des Räderwerkes laufen.

  • Lunette/Lünette

    Die Lunette, auch Lünette geschrieben, ist das französische Wort für einen Zierreif, der ein rundes Zifferblatt umschließt. Lunetten sind Dreh- oder Prägeteile oder aber auch kunstvoll von Hand rändriert.