Uhren-Lexikon W - Z

  • Wechselrad

    Das Wechselrad mit Wechseltrieb ist Teil des Zeigerwerks und verbindet das Viertelrad mit dem Stundenrad. Die rechnerische Auslegung der Verzahnung von Viertelrad, Wechselrad und Stundenrad ergibt eine Übersetzung von 1:12, das heißt eine Umdrehung Stundenrad in zwölf Umdrehungen Viertelrad.

  • Weltzeit

    Die Welt ist in unterschiedliche Zeitzonen eingeteilt. In Uhren wird die Weltzeit dargestellt, in dem sich eine, mit wichtigen Städtenamen bedruckte Scheibe, innerhalb eines Ziffernkranzes mit den 24 Stunden des Tages um seinen Mittelpunkt dreht.

  • Windfang

    Ein Windfang findet bei Schlagwerken und Flötenlaufwerken Verwendung. Er erzeugt durch den Luftwiderstand seiner Windflügel und seine Massenträgheit einen gleichmäßigen Lauf des Räderwerkes. Außerdem kann mit der Flügelstellung des Windfangs die Geschwindigkeit von Flötenuhr-Musik und Schlagfolge eingestellt werden.

  • Windlade

    Die Windlade einer Flötenuhr hat mehrere Aufgaben. In der Windlade sind die Ventile und Ventilfedern untergebracht, welche die Kanäle zu den Pfeifen (gesteuert durch die Stecher der Klavis) öffnen und schließen. Die Pfeifen sitzen in der Regel oben auf der Windlade in davor vorgesehenen Bohrungen. Bei größeren Flötenuhren mit mehreren Registern (Pfeifenreihen mit unterschiedlichen Klangfarben)sind die Registerschaltungen (Schleifen) in der Windlade eingebaut.

  • Windkanal

    Der Windkanal leitet den Luftstrom aus dem Blasebalg in den Windkasten der Windlade.

  • Zeigerwerk

    Das Zeigerwerk ist Oberbegriff für den Antrieb der Zeiger eines Urwerkes. Das Zeigerwerk besteht aus Viertelrad, Wechselrad mit Wechseltrieb und Stundenrad. Das Viertelrad trägt den Minutenzeiger, das Stundenrad den Stundenzeiger.

  • Zentralsekunde

    Die Zentralsekunde kommt, wie der Name schon sagt, aus der Mitte des Zifferblattes.

  • Zinnpfeifen

    Neben Holzpfeifen werden in Flötenuhren auch Zinnpfeifen verwendet. Holzpfeifen und Zinnpfeifen unterscheiden sich in der Klangfarbe etwas voneinander. Bei den Flötenuhren von Matthias Naeschke hat der Kunde die Möglichkeit, das Material der Pfeifen frei zu wählen.

  • Zugfeder

    Zugfedern sind lange schmale Bänder aus Federstahl, die in dafür vorgesehene Federhäuser eingewickelt werden. Je nach Berechnung stellen sie die nötige Antriebskraft für Federzug-Uhrwerke bereit und ihre Länge ist mit entscheidend für die Laufdauer eines Uhrwerkes.