Das Uhrengehäuse - Edles Gewand mit höchsten Ansprüchen an Qualität und GestaltungEin Uhren-Gehäuse erfüllt bei Matthias Naeschke nicht nur die banale Schutzfunktion für ein Uhrwerk. Vielmehr ist es Teil des Gesamtkonzeptes einer feinen Wohnraumuhr und Ausdruck von Stilempfinden. Vor der Realisierung einer Wohnraumuhr aus der Manufaktur Matthias Naeschke steht neben der Uhrwerkskonstruktion immer auch ein längerer Prozess der Gehäuse-Gestaltung. Materialien werden ausgesucht, Spezialbetriebe für Dinge, die nicht im Haus gemacht werden können, müssen gesucht werden. Seien es edle Hölzer wie Kirsche oder Nussbaum, seien es Steinsockel aus Granit, nur das Beste ist gut genug für die hohen Ansprüche der Haigerlocher Uhrmacher.
Mit der Firma Josef Wochner, die nur 9 Kilometer von der Uhrmacherwerkstatt entfernt in einem der Nachbardörfer Haigerlochs ihren Sitz hat, arbeitet Matthias Naeschke schon seit den Anfangsjahren zusammen. Hier fertigen erfahrene Schreiner die besten Uhren-Gehäuse aus Holz in ganz Deutschland. Farben wie das typische „Naeschke-Dunkel“ wurden gemeinsam entwickelt. So vollendet bleibt das fein gemaserte Kirschholz als Ausgangsmaterial sichtbar und verleiht der fertigen Uhr, trotz der schwarzen Farbe, ihr unvergleichliches Leben. Wohnraumuhren mit hochwertigen Intarsien veredelt
Hochwertige Intarsien aus Ebenholz, Wurzelmaser sowie Perlmutt oder Silber werden als gestalterische Elemente genutzt. Ob seidenmatte oder auf Hochglanz polierte Oberflächen, der Lackiervorgang eines Naeschke-Gehäuses nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Zeit, die gut investiert ist, dem Manufaktur-Uhrwerk später einen in der Qualität um nichts nachstehenden Rahmen zu geben. Die massiven Glasstürze der Matthias Naeschke Tischuhren werden in der Manufaktur selbst gefertigt. Nur wenn die Winkel mit absoluter Präzision zueinander gefräst und die Eckelemente exakt auf die Streben abgestimmt sind, können die Rahmenteile in die Endbearbeitung.
Durch manuelles Schleifen unter Wasser in mehreren aufwändigen Arbeitsgängen und mit immer feiner werdendem Korn werden die Streben auf die abschließende Hochglanz-Politur und Vergoldung bzw. Rhodinierung vorbereitet. Auch die Steinsockel kommen, wie die Holzgehäuse, aus einem Familienbetrieb in der Nähe der Uhrmacherei. Hier werden ausgesuchte Steinplatten geschnitten, facettiert und die Oberflächen durch aufwändiges Schleifen mit Spezialmaschinen und zum Schluss von Hand poliert. Vergoldete Beschlagteile aus vergoldetem oder rhodiniertem Messing werden montiert, bevor ein Uhrwerk seinen Platz darauf findet. Facettengläser in den Gehäusen, ob Metall / Stein oder Edelhölzern setzten weitere dezente Glanzpunkte und unterstreichen die hohe Qualität aller Wohnraumuhren aus der Manufaktur Matthias Naeschke.
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